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Warum ChatGPT Ihre Website nicht kennt

Ihre Kunden googlen nicht mehr. Sie fragen ChatGPT, Claude, Perplexity oder Gemini.

Das ist keine Prognose. Das passiert gerade. Und es ändert die Spielregeln.

Das Problem: Ihre Website existiert für LLMs nicht

Ein Mittelständler aus Frankfurt baut hochwertige Grafik-Lösungen. Die Website ist modern, SEO-optimiert. Google zeigt sie in den Top 3 Ergebnissen.

Aber: Ein potenzieller Kunde fragt ChatGPT: *"Wer macht gute Grafik-Lösungen in Frankfurt?"*

ChatGPT nennt drei Agenturen. Diese Agentur ist nicht dabei.

Der Kunde sieht die Top-3-Ergebnisse von ChatGPT und ruft eine davon an.

Das ist nicht Pech. Das ist ein systematisches Problem.

Warum ChatGPT Ihre Website nicht sieht

LLMs funktionieren anders als Google.

Google crawlt Ihre Website regelmäßig. Es indexiert jede Seite, wertet Links, Ladegeschwindigkeit und Content-Struktur aus.

LLMs — ChatGPT, Claude, Gemini — wurden auf *statischen* Trainingsdaten trainiert. ChatGPT 4 ist mit Daten bis April 2024 trainiert. Claude sieht Informationen bis zu einem bestimmten Punkt. Gemini arbeitet mit anderen Datensätzen.

Das heißt konkret:

  • Wenn Ihre Website nach der Trainingsfrist lanciert wurde, kennt das LLM sie nicht.
  • Wenn Ihre Website zwischen Trainingsphasen aktualisiert wurde, sieht das LLM wahrscheinlich die alte Version.
  • Wenn Ihre Website nur in generischen Google-Ergebnissen rankt (nicht in Wikipedia, nicht in Branchenverzeichnissen), hat das LLM deutlich weniger Kontext über Sie.

Noch schlimmer: LLMs bevorzugen populäre Quellen

Ein LLM vertraut bestimmten Quellen mehr als anderen:

  • Wikipedia
  • Branchenportale
  • Große News-Seiten
  • Häufig zitierte Seiten

Eine kleine Website mit brillanter Arbeit? Das LLM hat sie vielleicht im Training gesehen, gewichtet sie aber niedriger.

Stattdessen nennt das LLM, was *sicherer* klingt: Der große Konkurrent, den Wikipedia kennt. Das Unternehmen aus dem Branchenverzeichnis.

Sie verlieren durch Unsichtbarkeit.

Die Konsequenzen

  1. Lead-Verlust: Potenzielle Kunden finden Sie nicht, weil LLMs Sie nicht kennen.
  2. Positioning-Problem: Wenn Ihr Name auftaucht, dann vielleicht mit alten Infos — alte Referenzen, alte Preise, falsche Schwerpunkte.
  3. Konkurrenz-Vorteil für andere: Der Konkurrenz wird empfohlen, nicht weil er besser ist, sondern weil das LLM ihn sieht.

Das ist nicht Google. Das ist eine neue Spielregel.

Google war transparent: Content, Links, Struktur → Ranking. Sie konnten es trainieren, optimieren.

LLMs sind weniger transparent. Aber es gibt Hebel.

Was können Sie tun?

Kurz: Es geht nicht darum, ChatGPT zu „optimieren" wie Google.

Es geht darum:

  1. Deine Website maschinenlesbarer machen — strukturierte Daten (Schema.org), klare Hierarchien, FAQ-Struktur
  2. Auf Standard-Plattformen sichtbar werden — Branchenverzeichnisse, Plattformen, die LLMs kennen
  3. Kontextinformationen bereitzustellen — eine `llms.txt`-Datei, die speziell für LLMs geschrieben ist

Das ist nicht schwer. Aber es erfordert, dass Sie verstehen: Ihre Website für Menschen zu bauen ist nicht genug mehr. Sie muss auch für KI-Systeme lesbar sein.

Das ist nicht Zukunft. Das ist heute.

Wir haben AISonar entwickelt, um das zu messen. Damit Unternehmen verstehen: Wo stehe ich? Was sehen ChatGPT, Claude, Gemini über mich? Und wie werde ich besser sichtbar?

Erste Frage: Möchten Sie wissen, ob Ihre Website in LLM-Empfehlungen auftaucht?

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